Gute Vorsätze
Bald ist es wieder soweit. Das alte Jahr geht zu Ende und ein neues Jahr folgt. Und wie immer ist man fleißig dabei sich für das neue Jahr gute Vorsätze zu machen. „Ich höre mit dem Rauchen auf!“ oder „Nie wieder Alkohol!“. Oder weniger hoch gestapelt „Ich lerne mehr für die Schule!“.
So oder so ähnlich klingen die meisten guten Vorsätze für ein neues Jahr. Und meist klingen sie auch noch so im übernächstes Jahr und im darauf folgenden haben sich die Vorsätze auch nicht wirklich geändert.
Wieso machen wir das eigentlich, uns für das neue Jahr Vorsätze zu geben?
Können wir nicht jederzeit sagen, dass ich mit dem Rauchen aufhören will? Dafür brauche ich doch nicht ein neues Jahr.
Und mal ehrlich, wie viele Vorsätze hat man schon erfüllt, von denen, die man sich am Anfang des Jahres vorgenommen hat?
Keine, also so ist es bei mir zumindest. Ich weiß ja auch nicht, was das Jahr mir bringen wird. Also kann ich auch am Anfang eines Jahres nicht sagen, was ich alles machen will und was nicht.
Um sich gute Vorsätze zu machen und diese auch umzusetzen, brauchen wir kein bestimmtes Datum oder einen bestimmten Anlass. Wenn man es will, ist es egal wann und wo, die Hauptsache ist man zieht es auch durch.
Es ist nämlich viel besser am Ende eines Jahres zurück zu blicken und zu sagen: „Ja, ich habe was geschafft!“
In diesem Sinne, einen guten Rutsch ins neue Jahr!
lordsaliak am 28. Dezember 11
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Meine Meinung zu "Der Herr der Ringe" [Video]
lordsaliak am 27. Dezember 11
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Besinnliche Vorweihnachtszeit?!
September. Die ersten Lebkuchen stehen im Regal, die ersten Spekulatius sind vertilgt und die ersten Weihnachtsmänner lächeln einen freundlich von der Seite an. Man fährt einen Gang runter und stellt sich geistig auf den Urlaub ein, der einen um die Weihnachtstage herum erwartet. Und an die Organisation von Weihnachtsgeschenken und dergleichen wird gar nicht erst gedacht. Ist ja noch ewig hin.
Doch kaum machen die ersten Buden der Weihnachtsmärkte auf, kaum brennt die erste Kerze auf dem Adventskranz, kaum ist das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet, geht der Stress los.
Was gibt es zu Essen an Heiligabend und den Weihnachtstagen, wann und wo machen wir die Bescherung, was ziehe ich an, wenn es zum Kaffee zu den Großeltern geht, und was schenke ich meiner Familie, meinen Freunden, meiner Freundin?
Aus den Blockern - die in der Stadt gemütlich von Schaufenster zu Schaufenster tingelten und immer ohne Vorwarnung anhielten - sind nun Irre geworden, die einen umrennen, wenn man nicht bei drei auf den Weihnachtsbäumen ist. Überall wird gerufen, gerauft, geschubst und gemeckert was das Zeug hält.
„Das gehört mir!“, „Wieso dauert das so lange?“, „Machen Sie doch mal ne zweite Kasse auf!“, „Wieso haben Sie das nicht mehr?“.
Die Angestellten drehen selber schon völlig durch und brüllen nun auch die Kunden an. Und als Nichtsahnender wird man auch noch mit hineingezogen.
„Das drängelst du dich denn vor?“, „Könntest du dich mal entscheiden, ich habe nicht ewig Zeit!“.
Gerade jetzt ist es überaus ratsam einfach mal tief durchzuatmen und sich im Klaren zu werden, dass man noch mehr als drei Wochen Zeit hat und dass man sich durch den Stress selber und anderen nichts Gutes tut.
Nicht umsonst hat mein Vater beim Kauf vom Geschenk meiner Mutter bei Douglas ein großes Lebkuchenherz gratis dazu bekommen. Er ist mit viel Geduld und Witz an die Sache gegangen und wurde von den Angestellten dafür belohnt. Ihr glaubt nicht, wie die anderen Kunden geguckt haben.
Haltet euch vor Augen, dass es bald Weihnachten ist. Das Fest der Besinnlichkeit und der Liebe. Und wo sonst kann man besinnlicher sein, als zwischen aufgebrachten Menschen, die nicht wissen, was sie wollen?
Und wenn es mal wieder länger dauert, einfach Geduld haben oder ein Snickers essen. Soll ja bekanntlich helfen.
lordsaliak am 01. Dezember 11
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